Warum funktioniert das nicht – obwohl es logisch wäre?
Du hast die perfekte Idee. Das Konzept sitzt. Doch im Alltag stockt’s: Projekte ziehen sich, Entscheidungen bleiben offen, Chaos frisst Fokus.
Vielleicht liegt das Problem gar nicht dort, wo du denkst. Vielleicht brauchst du kein neues Tool, sondern ein Framework, das von Situation bis Nachkontrolle führt – ohne dich zu verzetteln.
Ja, und er heißt S. P. A. L. T. E. N. Method – mein bewährtes Werkzeug, das ich aus Jahren als Ideencoach und Künstler verfeinert habe. Mehr dazu findest du auf meiner Hauptseite rolandwegerer.at, wo ich Methoden, Bildung und Zukunftsthemen verbinde.
Die Stanford University beschreibt Design Thinking als fünfstufiges Prozessmodell – Empathie, Definition, Ideen, Prototyp, Test – das eng mit S.P.A.L.T.E.N. korrespondiert: Design Thinking bei Stanford d.school.
Kurz gesagt: S.P.A.L.T.E.N. = Situation klären → Probleme benennen → Analysieren → Lösungen entwickeln → Treffen der Entscheidung → Ergebnisse umsetzen → Nachkontrolle. Ein lineares, aber flexibles Framework für echte Problemlösung.
Übersicht: Was ist die S.P.A.L.T.E.N.-Methode?
The S. P. A. L. T. E. N. Method ist ein Akronym für ein strukturiertes Vorgehen zur Problemlösung und Entscheidungsfindung. Sie steht für: Situation klären – Probleme benennen – Analysieren – Lösungen entwickeln – Treffen der Entscheidung – Ergebnisse umsetzen – Nachkontrolle.
In meiner Kategorie Creativity & Methods findest du weitere praxisnahe Denkwerkzeuge, Übungen und Strategien, die deine Ideen vom Chaos zum Konzept bringen.

| Schritt | Name | Kernfrage |
|---|---|---|
| S | Situation klären | Was ist die Ausgangslage? |
| P | Probleme benennen | Wo liegen die Kernschmerzen? |
| A | Analysieren | Was sind die Ursachen? |
| L | Lösungen entwickeln | Welche Optionen habe ich? |
| T | Treffen der Entscheidung | Welche Lösung gewinnt? |
| E | Ergebnisse umsetzen | Wer macht was bis wann? |
| N | Nachkontrolle | Hat sich was verbessert? |
Die Methode verbindet Practice (Unterricht, Arbeit, Alltag) mit reflexives Denken (Veränderung, Gesellschaft, Zukunft). Sie funktioniert auf beiden Ebenen gleichzeitig – genau wie in meinem Artikel Creative and innovative, wo ich einfache Übungen für mehr Ideenreichtum zeige.
Schritt 1: Situation klären – Der klare Blick
Du startest, indem du die Ausgangslage kartierst.
Sammle Fakten:
- Was läuft gut?
- Was blockiert?
Schreib es auf, ohne Wertung – wie ein neutraler Beobachter.
Zeichne eine Zeitlinie:
- Vergangenheit: Was führte hierher?
- Gegenwart: Aktuelle Ressourcen?
- Zukunft: Ziel?
💡 Micro-Hook: Was wäre, wenn du den Knoten nicht lösen musstest – sondern nur entspannt beobachten?
Verbinde diese Phase mit meiner künstlerischen Arbeit auf artist.Roland wegerer.at: Oft zeigt sich, dass das „Problem“ gar keines ist, sondern nur eine Perspektive fehlt – ein Prinzip, das ich in meinen Kunstwerken bewusst nutze.
Schritt 2: Probleme benennen – Die Schmerzen benennen
Jetzt nennst du die Kernprobleme präzise.
Vermeide Vage wie „alles ist stressig“ – sag:
„Meetings fressen 20 Stunden/Woche ohne Mehrwert.“
Tipp: Frag „Warum?“ fünfmal, wie im Toyota-System. Das gräbt tiefer.
📌 Beispiel aus dem Alltag:
Ein Lehrer sagt: „Die Klasse ist unmotiviert.“
→ Warum? → „Sie machen nicht mit.“
→ Warum? → „Sie verstehen den Auftrag nicht.“
→ Warum? → „Die Sprache ist zu abstrakt.“
→ Warum? → „Ich habe nicht auf ihre Level angepasst.“
→ Warum? → Kernproblem: Ich habe nicht gehört, wer sie sind.
Verbinde mit meinem Artikel über Creative and innovative: Laterales Denken hilft, Probleme aus neuen Perspektiven zu sehen. Genau dort zeige ich die Zufallswort-Technik, die unerwartete Assoziationen fördert.
Schritt 3: Analysieren – Ursachen aufdecken
Hier kommst du zur Ursachenforschung.
Nutze:
- Ishikawa-Diagramme (Fischgrät)
- SWOT-Matrix
Frage: Wer? Was? Wo? Warum? Wie?
🔍 Micro-Hook: Vielleicht liegt das Problem gar nicht im Problem – sondern im System, das es erzeugt.
Verbinde mit Analogy as a method of lateral thinking: Analogien helfen, Strukturen aus anderen Bereichen zu übertragen – ein Schlüsselprinzip für laterales Denken, das ich hier detailliert erkläre.
In category Methoden Archive findest du weitere strukturierte Werkzeuge für deine Problemlösung.
Schritt 4: Lösungen entwickeln – Ideen wild sammeln
Brainstorme wild!
Keine Idee zu absurd.
Gruppiere in:
- „schnell/testbar“
- „mittelfristig“
- „langfristig“
Kombiniere mit Stoizismus-Techniken für Fokus.
💡 Combobox: Verbinde mit der Sechs-Hüte-Methode von Edward de Bono – jeder Hut = eine Denkweise. In meinem Artikel Creative and innovative zeige ich, wie laterales Denken mit dem Zufallswort funktioniert.
The Walt-Disney-Method, die ich in Strategie Archive beschreibe, hilft ebenfalls, Probleme aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten.
Schritt 5: Entscheidung treffen – Abwägen und wählen
Bewerte Lösungen mit Nutzwertanalyse:
Punkte für Kosten, Aufwand, Impact (Skala 1–10).
Die Höchstscorer gewinnt.
📊 Example:
| Lösung | Kosten | Aufwand | Impact | Total |
|---|---|---|---|---|
| A | 6 | 5 | 9 | 20 |
| B | 8 | 7 | 6 | 21 |
| C | 4 | 3 | 8 | 15 |
→ B gewinnt, trotz höherer Kosten.
In Kreativität & Methoden – Werkzeuge für deinen Alltag findest du weitere Entscheidungsrahmen, die deine Wahl präziser machen.
Schritt 6: Umsetzen – In die Tat
Erstelle einen Aktionsplan:
Wer macht was bis wann?
Tools wie Trello helfen. Delegiere mutig, wie ich es in meiner Kategorie Creativity & Methods rate.
🚀 Micro-Hook: Was wäre, wenn Umsetzung nicht Arbeit ist – sondern Ausdruck deiner Haltung?
Verbinde mit Creative Pipeline: From the first spark to the scalable solution: Design Thinking (Stanford) = Empathie → Problem → Ideen → Prototyp → Test. Hier zeige ich, wie du Ideen skalierst.
Schritt 7: Nachkontrolle – Erfolge messen
Nach 4 Wochen: Messen!
- Hat sich Stress halbiert?
- Feiere Erfolge, passe an.
Das schließt den Kreis – iterativ, wie in Innovation & The Future, wo ich Zukunftsthemen und gesellschaftliche Veränderung verbinde.
„Die S.P.A.L.T.E.N.-Methode ist kein Werkzeug – sie ist eine Haltung. Sie sagt: Ich nehme mir Zeit, denke durch, führe aus, prüfe zurück. Und wieder.“
Praxisübung: S.P.A.L.T.E.N. im Unterricht OR Alltag
Wähle ein reales Problem:
- Projekt, das stockt
- Entscheidung, die dich nachts wachhält
Gehe die 7 Schritte durch – auf Papier OR digital:
- Situation kartieren (Zeitlinie)
- 3 Kernprobleme benennen (5× „Warum?“)
- Ursachen mit Ishikawa analysieren
- 5 Lösungen brainstormen
- Nutzwertanalyse (1–10)
- Aktionsplan (Wer? Was? Bis wann?)
- Nach 4 Wochen messen
🎯 Ziel: Chaos → Klarheit, ohne dich zu verzetteln.
In Methode Archive findest du weitere praxisnahe Methoden für Unterricht und Alltag.
Mnemonic
„Situation klären, Probleme benennen, Ursachen aufdecken, Lösungen sammeln, entscheiden, umsetzen, prüfen – der Kreis schließt sich, die Idee wächst.“
Frequently asked questions
Was ist die S.P.A.L.T.E.N.-Methode?
Ein 7-Schritte-Framework: Situation → Probleme → Analyse → Lösungen → Entscheidung → Umsetzung → Nachkontrolle
Für wen ist die Methode?
Für kreative Wissensarbeiter, Menschen in Übergangsphasen, Lehrkräfte, Pädagoginnen, Zukunftinteressierte.
Kann ich S.P.A.L.T.E.N. mit anderen Methoden kombinieren?
Ja! Kombiniere mit Sechs-Hüte-Methode, Design Thinking, Ishikawa, SWOT, Stoizismus. Design Thinking der Stanford d.school beschreibt einen ähnlichen Prozess: Design Thinking bei Stanford.
Wie lange dauert ein S.P.A.L.T.E.N.-Zyklus?
Unterricht: 45–90 Min. Alltag/Arbeit: 2–4 Std. (plus 4-Wochen-Nachkontrolle)
Wo finde ich weitere Kreativmethoden?
In meiner Kategorie Creativity & Methods – mit Übungen wie Zufallswort, Umkehrmethode, Analogie.

Nächster Schritt – Deine Handlung (morgen umsetzbar)
Morgen früh:
- Nimm ein reales Problem
- Zeichne die Zeitlinie (Schritt 1)
- Benenne 3 Kernprobleme (Schritt 2)
- Frag 5× „Warum?“
→ Schreib mir im Kommentar: Was hast du entdeckt?
📌 Nachwirkender Gedanke:
Vielleicht liegt das Problem gar nicht im Problem – sondern in der Haltung, mit der du es betrachtest. Mehr dazu auf rolandwegerer.at, wo ich Alltag, Gespräche und Übergänge reflektiere.
