⚠️ Diese Seite existiert nur dank Werbung. Bitte Adblocker deaktivieren. Warum Werbung wichtig ist ×
Werbung ermöglicht es mir, alle Inhalte kostenlos anzubieten. Ohne Werbeeinnahmen könnte ich diese Seite nicht betreiben. Danke, dass du mich unterstützt!

Schluss mit nett um jeden Preis

, ,
4–6 Minuten

Wie würde dein Leben aussehen, wenn du heute aufhören würdest, es allen recht machen zu wollen – und deine Kreativität wieder ganz dir gehört?

These: People-Pleasing frisst deine Kreativität

Ich höre gerade die ZEIT-Podcastfolge „Warum Sie anderen alles recht machen wollen – und wie Sie das ändern“. Darin geht es um das Muster, ständig Ja zu sagen, um Konflikte zu vermeiden und gemocht zu werden – selbst dann, wenn du innerlich laut Nein schreist. Die Moderatorinnen zeigen, wie dieses „nett sein um jeden Preis“ dazu führt, dass du deine eigenen Bedürfnisse verdrängst, unauthentische Beziehungen pflegst und langfristig in Erschöpfung oder Burn-out landen kannst.​

Die Folge knüpft an psychologische und philosophische Perspektiven an: Die Psychotherapeutin Emma Reed Turrell beschreibt People-Pleasing als erlerntes Schutzprogramm, das oft aus Angst vor Ablehnung entsteht. Das Buch „Du musst nicht von allen gemocht werden“ von Ichiro Kishimi und Fumitake Koga ermutigt dazu, sich von Fremderwartungen zu lösen und Verantwortung für ein eigenes, sinnvolles Leben zu übernehmen. Für mich ist klar: Genau hier liegt eine Schnittstelle zu unserer Ideenschmiede – People-Pleasing ist ein stiller Kreativitätskiller.


Kurz zusammengefasst: Was im Podcast passiert

Die Podcastfolge erzählt von scheinbar harmlosen Alltagssituationen: Du sagst zu einem Restaurantbesuch zu, obwohl du das Essen dort verabscheust, oder übernimmst einen Gefallen für eine Freundin, obwohl dein Kalender schon überquillt. Hinter diesen Situationen steckt mehr als „nett sein“ – es geht um die Angst, andere zu enttäuschen, abgelehnt zu werden oder als egoistisch zu gelten.

Die Expertinnen betonen, dass People-Pleaser oft ihre eigenen Wünsche gar nicht mehr klar spüren, weil sie so stark auf die Bedürfnisse anderer fokussiert sind. Das Ergebnis: innere Leere, das Gefühl, „nicht wirklich man selbst“ zu sein – und ein erhöhtes Risiko für psychische Erschöpfung. Gleichzeitig zeigt die Folge: Der Ausstieg ist möglich – Schritt für Schritt, mit klaren Grenzen, mehr Selbstwert und bewussten Entscheidungen.


People-Pleasing und mentale Stärke

Verbindung zu meinem Blog: People-Pleasing und mentale Stärke

In der Ideenschmiede dreht sich vieles darum, wie du deine mentale Stärke trainierst, deinen Ideenmuskel aufbaust und deine Projekte wirklich ins Leben bringst. People-Pleasing steht all dem im Weg – es lenkt deine Energie auf das Leben anderer, statt auf deine eigenen Vorhaben.​

  • In „Die Kunst des lateralen Denkens“ geht es darum, gewohnte Denkmuster zu verlassen und unkonventionelle Lösungen zu finden. People-Pleasing hält dich im Gegenteil in konventionellen Rollen fest: „Die Zuverlässige“, „der Harmonie-Typ“, „die, die nie Nein sagt“.​
  • Umgang mit der Informationsflut“ zeigt, wie wichtig es ist, bewusste Filter zu setzen, um nicht im Dauerrauschen zu versinken. People-Pleasing ist so etwas wie eine soziale Informationsflut – zu viele Erwartungen, zu viele Anfragen, zu viele fremde Prioritäten.​
  • In „Dein persönliches Archiv: Eine Quelle der Inspiration“ geht es darum, deine Ideen zu sammeln und zugänglich zu machen. Wenn du aber primär damit beschäftigt bist, die To-do-Listen anderer abzuarbeiten, bleibt dein inneres Archiv ungenutzt.​

Hier entsteht der neue Ansatz:
People-Pleasing und mentale Stärke – wie du lernst, Grenzen zu setzen, um kreativer, fokussierter und freier zu denken. Diese Keyphrase eignet sich sehr gut als SEO-Schlüsselbegriff, ohne zu überoptimiert zu wirken.


Neuer Ansatz: People-Pleasing als kreatives Transformationsprojekt

Lass uns aus dem Thema keinen moralischen Zeigefinger machen, sondern ein kreatives Experiment – passend zur Ideenschmiede.

1. Mikroebene: Dein innerer Dialog

Auf der Mikroebene – wie ich sie in anderen Artikeln zur Makro-, Meso- und Mikroebene beschreibe – spielen deine Gedanken, Glaubenssätze und Gefühle. Typische innere Sätze von People-Pleasern sind zum Beispiel:​

  • „Wenn ich Nein sage, bin ich egoistisch.“
  • „Konflikte bedeuten, dass etwas kaputt geht.“
  • „Ich bin nur wertvoll, wenn ich nützlich bin.“

Deine Aufgabe als kreativer Mensch: Diese Sätze nicht mehr als Wahrheit, sondern als Material zu sehen – als Rohstoff für neue, stärkende Geschichten. Genau hier kann laterales Denken helfen: Was wäre, wenn das Gegenteil auch möglich wäre?​

2. Mesoebene: Deine Beziehungen und Projekte

Auf der Mesoebene – also in deinen Teams, deiner Familie, deinen kreativen Kooperationen – wird People-Pleasing spürbar. Du nimmst Aufgaben an, die nicht zu dir passen, hältst dich mit Rücksichtnahme zurück, meldest dich in Meetings nicht, obwohl du eine starke Idee hättest.​

Hier kannst du Methoden wie SCAMPER oder die S.P.A.L.T.E.N.-Methode adaptieren, die ich im Blog vorstelle: Du „bearbeitest“ deine Rollen und Beziehungen wie ein Kreativprojekt – substituieren, eliminieren, neu anordnen. Zum Beispiel: Welche Aufgaben kannst du abgeben, welche Zusagen streichen, welche überflüssigen Erwartungen loslassen?

3. Makroebene: Gesellschaftlicher Erwartungsdruck

Auf der Makroebene stehen gesellschaftliche Glaubenssätze: Sei immer erreichbar, sei angenehm, sei angepasst. Das Buch „Du musst nicht von allen gemocht werden“ bricht damit radikal. Für die Ideenschmiede ist das spannend, weil Kreativität fast immer bedeutet, bewusst gegen Erwartungen zu verstoßen – Kunst, Innovation und neue Ideen sind selten „Everybody’s Darling“.


People-Pleasing und mentale Stärke

Konkrete Tools – direkt anwendbar

1. Der 10-Sekunden-Check vor jeder Zusage

Bevor du Ja sagst, gönn dir 10 Sekunden Stille und frage dich:

  • Will ich das wirklich – oder will ich nur gefallen?
  • Was kostet mich diese Zusage (Zeit, Energie, Fokus)?​
  • Was ist das Worst-Case-Szenario, wenn ich Nein sage – und wie realistisch ist es?​

Diese Mini-Pause passt hervorragend zu deinem Fokus auf bewussten Umgang mit Informations- und Aufgabenflut.​

2. Ein mutiges Nein pro Woche

In Anlehnung an Kaizen und den 1%-Gedanken: Du musst nicht dein ganzes Leben umkrempeln, sondern kannst People-Pleasing in kleinen Schritten transformieren. Lege fest: Diese Woche sage ich mindestens einmal bewusst Nein – freundlich, klar, ohne mich zu rechtfertigen.​

3. Deep-Work-Block nur für dich

Die Podcastfolge spricht von Erschöpfung durch Anpassung – du kennst das vermutlich gut. Dagegen stellst du einen täglichen oder wöchentlichen Deep-Work-Block: eine Zeit, in der du ausschließlich an deinen eigenen Ideen, Projekten oder künstlerischen Arbeiten arbeitest, ohne E-Mails, Messenger oder spontane Gefallen.​​

4. Kreative Re-Frame-Übung

Nimm einen typischen People-Pleasing-Gedanken und wende laterales Denken darauf an:​

  • Ausgangssatz: „Ich muss nett sein, sonst mögen sie mich nicht.“
  • Reframe: „Ich darf ehrlich sein, und die richtigen Menschen bleiben.“
  • Noch radikaler: „Wenn ich immer nur nett bin, kann niemand mein echtes Ich mögen.“

Zum Schluss meine Einladung an dich: Wo in deinem Leben sagst du noch Ja, obwohl du längst Nein fühlst? Schreib mir deine Erfahrungen unten in die Kommentare – vielleicht wird aus deinem Aha-Moment der nächste Funke für einen weiteren Artikel in der Ideenschmiede.

Hat dir mein Artikel gefallen?
Dann hole dir hier meinen Newsletter mit mehr Gedanken und Übungen bestellen.

Kein Spam, nur Mehrwert!

DSGVO
DSGVO

Meist gelesen


Die wichtigsten Schlagwörter

Idee Innovation Kompetenzen Kreativität Methode Persönliche Entwicklung Strategie Team Ziel Übung

🙂 Ich bin ein Mensch, keine Firma. Werbung hält dieses Projekt am Leben. Warum Werbung wichtig ist ×
Werbung ermöglicht es mir, alle Inhalte kostenlos anzubieten. Ohne Werbeeinnahmen könnte ich diese Seite nicht betreiben. Danke, dass du mich unterstützt!
DSGVO Cookie Consent mit Real Cookie Banner