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Die 100 besten ChatGPT-Prompts für Lehrkräfte



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ChatGPT ersetzt keine Lehrkraft. Aber es kann die Arbeit davor und danach erleichtern: Ideen entwickeln, Material anpassen, Rückmeldungen formulieren und Unterricht besser vorbereiten – wenn man weiß, wie man fragt.

Ich benutze ChatGPT nicht als Orakel, sondern als Gesprächspartner für die Vorbereitung. Der entscheidende Unterschied liegt nicht darin, ob man „gute Prompts“ kennt, sondern darin, ob man dem Tool genug von der eigenen Wirklichkeit mitgibt: Klasse, Fach, Lernstand, Zeit, Ziel und Grenzen.

Gerade weil KI schnell viele Varianten liefert, bleibt die eigene kreative Entscheidung wichtig – ein Gedanke, den ich auch in meinem Beitrag über Kreativität und KI entwickelt habe.

Ein Prompt wie „Erstelle mir einen Unterricht“ liefert meist einen austauschbaren Text. Besser ist: „Erstelle für eine 3. Klasse Mittelschule eine 45-minütige Einstiegssequenz zum Thema Klimawandel. Die Schülerinnen und Schüler kennen den Treibhauseffekt bereits grob. Berücksichtige zwei leise und zwei sehr aktive Schülerinnen und Schüler. Gib mir drei Varianten, jeweils mit Material, Ablauf und einer möglichen Schwierigkeit.“

Das ist keine Magie. Es ist eine klare Arbeitsanweisung.

So funktionieren gute Prompts

Ein brauchbarer Prompt enthält meist fünf Angaben:

  • Rolle und Situation: „Ich unterrichte Deutsch in der 2. Klasse Mittelschule.“
  • Aufgabe: „Entwickle drei mögliche Einstiege.“
  • Kontext: „Die Klasse hat 24 Schülerinnen und Schüler, unterschiedliche Lesekompetenzen.“
  • Format: „Als Tabelle mit Zeit, Sozialform und Material.“
  • Grenzen: „Keine neuen Inhalte erfinden, keine persönlichen Daten verwenden, sprachlich einfach bleiben.“

OpenAI beschreibt Prompting ebenfalls als Kombination aus Ziel, Kontext, Ausgabeformat und Grenzen. Für größere Aufgaben lohnt es sich, diese Teile bewusst zu trennen.openai

Wichtig: Prüfe jede Ausgabe. ChatGPT kann überzeugend klingen und trotzdem fachlich falsch liegen, Quellen erfinden oder Aufgaben stellen, die nicht zur Klasse passen. Gerade im Unterricht bleibt die fachliche und pädagogische Verantwortung bei der Lehrperson. UNESCO verweist ausdrücklich auf mögliche Fehler, Verzerrungen sowie den Bedarf nach Datenschutz, Altersgerechtigkeit und Fortbildung.

Unterricht planen

  1. „Ich unterrichte [Fach] in der [Klasse]. Erstelle einen 45-Minuten-Einstieg zum Thema [Thema]. Berücksichtige das Vorwissen: [Vorwissen]. Gib drei Varianten: aktiv, ruhig und diskursiv.“
  2. „Entwickle eine vollständige Unterrichtsstunde zu [Thema] für [Klasse]. Struktur: Einstieg, Erarbeitung, Sicherung, Abschluss. Gib Zeitangaben, Sozialformen, Materialien und mögliche Differenzierungen an.“
  3. „Formuliere für [Thema] drei konkrete, überprüfbare Lernziele nach dem Muster: Die Schülerinnen und Schüler können …“
  4. „Erstelle aus diesem Lernziel drei passende Kompetenzformulierungen für [Klasse]: [Lernziel]. Verwende unterschiedliche Niveaus.“
  5. „Prüfe diesen Unterrichtsentwurf auf Redundanzen, fehlende Übergänge und unklare Aufgabenstellungen: [Text einfügen]. Gib Verbesserungen als Liste.“
  6. „Entwickle eine Doppelstunde zu [Thema], in der die Schülerinnen und Schüler möglichst selbstständig arbeiten. Ich brauche einen klaren Arbeitsauftrag, Materialhinweise und eine Kontrolle des Lernzuwachses.“
  7. „Erstelle eine 15-minütige Wiederholungssequenz zu [Thema]. Die Schülerinnen und Schüler sollen aktiv erinnern, nicht nur zuhören.“
  8. „Entwickle für [Thema] einen Einstieg ohne Folien und ohne Frontalunterricht. Die Klasse besteht aus [Anzahl] Schülerinnen und Schülern.“
  9. „Formuliere eine problemorientierte Leitfrage zu [Thema], die Neugier auslöst, aber nicht zu offen ist.“
  10. „Erstelle drei mögliche Stundenziele für [Thema]: Wissen, Anwendung und Reflexion.“
  11. „Wandle dieses Thema in eine fächerübergreifende Idee mit [zweites Fach] um: [Thema]. Nenne konkrete Anknüpfungspunkte.“
  12. „Erstelle eine Unterrichtsreihe mit fünf Einheiten zu [Thema] für [Klasse]. Jede Einheit: Ziel, Kernaktivität, Material, Hausaufgabe.“
  13. „Entwickle einen Projekttag zum Thema [Thema]. Berücksichtige Gruppenarbeit, Bewegung, kreative Anteile und eine Präsentationsform.“
  14. „Erstelle eine Mindest- und eine Erweiterungsaufgabe zu [Thema]. Beide sollen dasselbe Lernziel verfolgen.“
  15. „Erstelle eine Aufgabe, die [Thema] mit einer aktuellen Alltagsfrage verbindet. Formuliere sie für [Klasse] verständlich.“
  16. „Entwickle eine Unterrichtsstunde, bei der die Schülerinnen und Schüler zuerst ein Problem entdecken und danach die benötigte Methode lernen.“
  17. „Erstelle eine Aufgabe im Stil eines Escape Rooms zu [Thema]. Verwende keine externen Links und keine persönlichen Daten.“
  18. „Entwickle eine Stationenarbeit zu [Thema] mit vier Stationen. Gib für jede Station Aufgabe, Material, Sozialform und Kontrollmöglichkeit an.“
  19. „Erstelle eine Think-Pair-Share-Aufgabe zu [Thema]. Formuliere die Denkaufgabe, die Partneraufgabe und die Sammlung im Plenum.“
  20. „Entwickle eine kurze Reflexionsrunde zum Abschluss der Stunde zu [Thema]. Drei Fragen, keine Wiederholung des Stoffs.“

Gute Prompts helfen dabei, Unterricht nicht nur effizienter vorzubereiten, sondern auch wieder stärker an der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler auszurichten. Das verbindet sich mit meiner Überzeugung, dass relevante Pädagogik dort beginnt, wo Lernen eine erkennbare Bedeutung bekommt.

Material erstellen

  1. „Erstelle einen altersgerechten Informationstext zu [Thema] für [Klasse]. Maximale Länge: [Wortzahl] Wörter. Verwende kurze Sätze und erkläre Fachbegriffe.“
  2. „Vereinfache diesen Text für [Klasse], ohne die Kernaussagen zu verlieren: [Text einfügen].“
  3. „Erstelle aus diesem Text fünf Verständnisfragen, zwei Transferfragen und eine offene Diskussionsfrage: [Text einfügen].“
  4. „Erstelle ein Arbeitsblatt zu [Thema] mit Titel, kurzer Einleitung, Aufgabe, Platz für Antworten und einem Lösungshinweis.“
  5. „Entwickle ein Lückentext-Arbeitsblatt zu [Thema]. Gib zuerst die vollständige Fassung und danach die Lückenversion aus.“
  6. „Erstelle ein Zuordnungsexercise zu [Thema] mit zehn Begriffen und zehn passenden Erklärungen. Gib die Lösung separat aus.“
  7. „Formuliere eine Multiple-Choice-Frage zu [Thema] mit vier Antwortoptionen. Erkläre, warum jede falsche Antwort plausibel, aber nicht richtig ist.“
  8. „Erstelle ein Quiz zu [Thema] mit zehn Fragen für [Klasse]. Mische Wissens-, Verständnis- und Transferfragen.“
  9. „Erstelle eine Begriffskartei zu [Thema] mit Begriff, Definition, Beispiel und möglicher Missverständnisquelle.“
  10. „Entwickle ein Memory-Spiel zu [Thema] mit zwölf Begriffspaaren. Gib die Karten in tabellarischer Form aus.“
  11. „Erstelle eine Bildbeschreibungsaufgabe zu [Thema]. Ich habe folgendes Bildmaterial: [Beschreibung einfügen].“
  12. „Erstelle eine Lesestrategie für diesen Text: [Text einfügen]. Die Schülerinnen und Schüler sollen zentrale Aussagen markieren und eigene Fragen formulieren.“
  13. „Erstelle eine Graphic-Organizer-Vorlage zu [Thema], die Zusammenhänge sichtbar macht. Beschreibe die Felder und ihre Verwendung.“
  14. „Entwickle ein Rollenkarten-Set zu [Thema] für eine Gruppenarbeit mit vier Rollen.“
  15. „Erstelle eine Anleitung für ein Experiment zu [Thema]. Berücksichtige Sicherheit, Material, Durchführung, Beobachtung und Auswertung.“
  16. „Formuliere eine Versuchsanleitung in einfachem Deutsch für [Klasse]. Verwende nummerierte Schritte und kurze Sätze.“
  17. „Erstelle eine Checkliste für die Erstellung eines Plakats zu [Thema]. Sie soll Inhalt, Struktur, Sprache und Visualisierung berücksichtigen.“
  18. „Entwickle eine kreative Aufgabe zu [Thema], bei der die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen in einem Comic, einer Nachricht oder einem kurzen Video skizzieren.“
  19. „Erstelle eine Aufgabe, bei der Schülerinnen und Schüler einen Fehlertext korrigieren. Gib den Fehlertext, die Lösung und die Erklärungen aus.“
  20. „Erstelle eine Vergleichstabelle zu [Begriff A] und [Begriff B] für [Klasse]. Verwende maximal fünf Kategorien.“

Differenzieren

  1. „Erstelle drei Niveaustufen für diese Aufgabe: [Aufgabe einfügen]. Niveau 1: Unterstützung. Niveau 2: Standard. Niveau 3: Erweiterung.“
  2. „Passe diese Aufgabe für Schülerinnen und Schüler mit Leseschwierigkeiten an: [Aufgabe einfügen]. Erhalte das Lernziel.“
  3. „Erstelle eine vereinfachte Version dieser Aufgabe mit Bildimpulsen, kürzeren Sätzen und einer Beispielantwort: [Aufgabe einfügen].“
  4. „Entwickle eine zusätzliche Herausforderung für schnelle Schülerinnen und Schüler zu [Thema]. Sie soll nicht einfach mehr vom Gleichen verlangen.“
  5. „Erstelle eine Aufgabe mit Wahlmöglichkeiten: schriftlich, zeichnerisch, mündlich oder praktisch. Thema: [Thema].“
  6. „Formuliere diese Anweisung in einfacher Sprache um, ohne sie kindisch wirken zu lassen: [Text einfügen].“
  7. „Erstelle eine Tippkarte für diese Aufgabe: [Aufgabe einfügen]. Der Tipp soll Denkanstöße geben, aber die Lösung nicht verraten.“
  8. „Entwickle eine Scaffolding-Sequenz zu [Thema]: Modellierung, geleitete Übung, selbstständige Anwendung.“
  9. „Erstelle eine Aufgabe für gemischte Lerngruppen zu [Thema], bei der jede Person einen sinnvollen Beitrag leisten kann.“
  10. „Passe diese Aufgabe an eine Klasse mit unterschiedlichen Sprachniveaus an: [Aufgabe einfügen]. Gib eine Version mit Bildstützen und eine mit Glossar.“
  11. „Erstelle eine Aufgabe, die Bewegung ermöglicht und trotzdem [Lernziel] überprüft.“
  12. „Entwickle eine Partnerarbeit, bei der eine Person erklärt und die andere Person nachfragt. Thema: [Thema].“
  13. „Erstelle eine Aufgabe mit klarem Mindeststandard und drei optionalen Vertiefungen zu [Thema].“
  14. „Formuliere eine Aufgabe so um, dass sie ohne Lesekompetenz über Bilder, Symbole oder mündliche Anleitung bearbeitbar wird: [Aufgabe einfügen].“
  15. „Erstelle eine Aufgabe für [Klasse], die sowohl analytisches als auch kreatives Denken ermöglicht. Thema: [Thema].“

Differenzierung bedeutet nicht, für jede Person ein eigenes Unterrichtsprogramm zu erstellen. Sie bedeutet, unterschiedliche Zugänge, Unterstützungen und Herausforderungen anzubieten. Dabei kann eine neurodiverse Perspektive helfen, Stärken nicht als Ausnahme, sondern als Teil normaler Vielfalt zu sehen: Neurodiversität als Stärke.

Rückmeldung und Bewertung

  1. „Formuliere zu dieser Schülerarbeit eine wertschätzende, konkrete und weiterführende Rückmeldung: [Text einfügen]. Nenne zuerst eine Stärke, dann einen Entwicklungsimpuls.“
  2. „Erstelle eine Rubrik für [Aufgabentyp] in [Klasse] mit den Kriterien Inhalt, Struktur, Sprache und Kreativität. Verwende vier Niveaustufen.“
  3. „Formuliere Kriterien für eine gelungene Präsentation zu [Thema] so, dass Schülerinnen und Schüler sie selbst überprüfen können.“
  4. „Erstelle eine Peer-Feedback-Vorlage für [Aufgabentyp]. Sie soll freundlich, konkret und lösungsorientiert sein.“
  5. „Formuliere diese Rückmeldung verständlicher und weniger belehrend: [Text einfügen].“
  6. „Erstelle aus diesen Notizen eine konstruktive Rückmeldung für Eltern: [Stichpunkte einfügen]. Ton: wertschätzend, klar, ohne Diagnosen.“
  7. „Formuliere eine Rückmeldung für eine Arbeit, die formal viele Fehler enthält, aber inhaltlich stark ist. Vermeide Demotivation.“
  8. „Erstelle eine Selbsteinschätzung für Schülerinnen und Schüler zu [Aufgabe]. Verwende einfache Sätze und konkrete Kriterien.“
  9. „Entwickle eine Kompetenzcheckliste zu [Thema] mit den Stufen: noch nicht, mit Unterstützung, weitgehend selbstständig, sicher.“
  10. „Erstelle eine mündliche Prüfungsfrage zu [Thema], die Verständnis prüft statt auswendig gelerntes Wissen.“
  11. „Formuliere fünf mögliche Abschlussfragen für ein Gespräch mit einer Schülerin oder einem Schüler über die eigene Lernentwicklung.“
  12. „Erstelle eine Rückmeldung nach dem Muster Beobachtung – Wirkung – Entwicklungsmöglichkeit: [Situation einfügen].“
  13. „Prüfe diese Bewertungsaufgabe auf mögliche Benachteiligungen durch Sprache, Kultur oder Vorwissen: [Aufgabe einfügen].“
  14. „Erstelle eine kurze schriftliche Rückmeldung für ein Portfolio zu [Thema]. Maximal 80 Wörter.“
  15. „Formuliere eine Rückmeldung, die Fehler als Teil des Lernens behandelt und den nächsten konkreten Schritt nennt: [Arbeit einfügen].“

Kommunikation und Organisation

  1. „Formuliere eine kurze Information für Eltern zum Thema [Thema]. Ton: freundlich, klar, ohne Fachjargon.“
  2. „Erstelle eine Einladung zum Elternabend zu [Thema]. Gib Datum, Ablauf und Nutzen in wenigen Sätzen wieder.“
  3. „Formuliere eine Nachricht an Eltern über eine bevorstehende Exkursion. Berücksichtige Termin, Ausrüstung, Kosten und Rückfrageoption.“
  4. „Erstelle eine Entschuldigungsvorlage für eine versäumte Schulveranstaltung. Neutral, höflich und kurz.“
  5. „Formuliere eine diplomatische Antwort auf folgende elterliche Beschwerde: [Text einfügen]. Anerkenne die Sichtweise, erkläre den Sachverhalt und schlage ein Gespräch vor.“
  6. „Erstelle eine Checkliste für die Vorbereitung einer Exkursion nach [Ort]. Berücksichtige Sicherheit, Aufsicht, Material und Kommunikation.“
  7. „Entwickle einen Wochenplan für [Klasse] mit Fächern, Aufgaben, Materialien und Hausaufgaben. Ich gebe dir die Rahmenbedingungen: [Daten einfügen].“
  8. „Erstelle eine To-do-Liste für die nächste Schulwoche aus diesen Notizen: [Notizen einfügen]. Priorisiere nach Dringlichkeit und Aufwand.“
  9. „Formuliere eine kurze Ansprache für den ersten Schultag in [Klasse]. Sie soll Struktur geben, aber nicht belehren.“
  10. „Erstelle eine Begrüßungsroutine für den Unterrichtsbeginn, die Ruhe schafft und Zeit spart.“
  11. „Entwickle eine Klassenregel in positiver Formulierung für folgende Situation: [Situation einfügen].“
  12. „Formuliere eine kurze Erklärung für Schülerinnen und Schüler, warum diese Regel wichtig ist: [Regel einfügen].“
  13. „Erstelle eine Vorlage für ein Klassenrat-Gespräch zu [Thema]. Struktur: Situation, Perspektiven, Vereinbarung, Kontrolle.“
  14. „Formuliere eine Information für die Klasse über eine Änderung im Ablauf. Verwende einen ruhigen, verbindlichen Ton.“
  15. „Erstelle eine Checkliste für die Vorbereitung eines Elternsprechtags aus diesen Stichpunkten: [Stichpunkte einfügen].“

Kreativität und Projekte

  1. „Entwickle fünf ungewöhnliche Einstiege für das Thema [Thema]. Vermeide Standardfragen und Frontalunterricht.“
  2. „Erstelle eine kreative Schreibaufgabe zu [Thema] für [Klasse]. Gib einen konkreten Ausgangspunkt, aber keine fertige Geschichte vor.“
  3. „Entwickle eine Aufgabe, bei der Schülerinnen und Schüler ein Alltagsobjekt neu interpretieren. Thema: [Thema].“
  4. „Erstelle eine Idee für ein Kunstprojekt zu [Thema], das mit einfachen Materialien umsetzbar ist.“
  5. „Entwickle eine Aufgabe, bei der Schülerinnen und Schüler ein Problem aus ihrer Umgebung lösen sollen. Thema: [Thema].“
  6. „Erstelle eine Ideensammlung für ein Schulprojekt zu [Thema]. Berücksichtige wenig Budget, begrenzte Zeit und unterschiedliche Talente.“
  7. „Entwickle eine kreative Methode, mit der Schülerinnen und Schüler ihr Verständnis von [Thema] sichtbar machen können.“
  8. „Erstelle eine Aufgabe im Stil eines Design Thinking Prozesses zu [Thema]. Berücksichtige Verstehen, Ideensammlung, Prototyp und Feedback.“
  9. „Entwickle eine Aufgabe, bei der Schülerinnen und Schüler eine historische, wissenschaftliche oder gesellschaftliche Frage aus mehreren Perspektiven betrachten. Thema: [Thema].“
  10. „Erstelle eine kreative Abschlussaufgabe zu [Thema], die nicht nur Wiederholung, sondern eine eigene Positionierung verlangt.“
  11. „Entwickle eine Aufgabe, bei der Schülerinnen und Schüler ein komplexes Thema in einem Bild, einer Metapher oder einem Modell erklären. Thema: [Thema].“
  12. „Erstelle eine Sammlung von zehn Denkanstößen für ein Ideenfindungsverfahren zu [Thema].“
  13. „Entwickle eine Aufgabe, die Kollaboration, Kreativität und fachliches Lernen verbindet. Thema: [Thema].“
  14. „Erstelle eine Reflexionsaufgabe für ein Projekt zu [Thema]: Was hat funktioniert, was war schwierig, was würde ich beim nächsten Mal anders machen?“
  15. „Hilf mir, aus dieser vagen Idee eine konkrete Unterrichtsidee zu entwickeln. Stelle mir zuerst höchstens fünf gezielte Fragen: [Idee einfügen].“

Besonders hilfreich sind Prompts dann, wenn sie nicht einfach Inhalte generieren, sondern Denkbewegungen anstoßen. Dafür eignen sich kreative Methoden für den Alltag ebenso wie strukturierte Verfahren wie die SCAMPER-Methode, die eine Idee systematisch verändert, erweitert oder umkehrt.

Ein Prompt, den ich oft brauche

Mein persönlicher Arbeitsprompt lautet nicht besonders kompliziert:

„Ich bin Lehrkraft für [Fach] in der [Klasse]. Ich bereite eine Einheit zum Thema [Thema] vor. Die Schülerinnen und Schüler können bereits [Vorwissen]. Ich habe [Zeit] Zeit und möchte [Ziel]. Entwickle drei unterschiedliche Möglichkeiten, nicht nur eine. Gib jeweils Ablauf, Material, mögliche Schwierigkeiten und eine kurze Begründung an. Erfinde keine Fakten und markiere unsichere Angaben.“

Der letzte Satz ist wichtig. Er zwingt das Modell nicht zur Wahrheit, macht aber deutlich, dass eine Überprüfung erwartet wird.

Was ChatGPT nicht übernehmen sollte

ChatGPT kann Entwürfe liefern. Entscheiden muss weiterhin die Lehrkraft:

  • Ob eine Aufgabe zum Lernstand der Klasse passt.
  • Ob fachliche Angaben stimmen und Quellen belastbar sind.
  • Ob persönliche Daten von Schülerinnen und Schülern verwendet werden dürfen.
  • Ob eine Rückmeldung menschlich, fair und pädagogisch sinnvoll ist.
  • Ob eine KI-generierte Aufgabe wirklich Denken anregt – oder nur geschicktes Ausfüllen verlangt.

Wer KI im Unterricht nutzt, sollte nicht nur fragen: „Was kann das Tool?“, sondern auch: „Wer entscheidet, welche Daten verwendet werden, welche Vorschläge übernommen werden und welche Grenzen gelten?“ Digitale Souveränität bedeutet für mich genau diese bewusste Gestaltung des eigenen Umgangs mit digitalen Systemen: digitale Souveränität.

Die UNESCO empfiehlt für den Einsatz generativer KI in Bildung einen menschenzentrierten Ansatz mit Datenschutz, Altersgerechtigkeit, ethischer Prüfung und Fortbildung. OpenAI selbst weist darauf hin, dass Lehrkräfte Prompts an Klasse, Fach, Lernstand und gewünschtes Format anpassen und anschließend prüfen sollten.

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