Stell dir vor, du wachst morgens auf und spürst dieses diffuse Ziehen im Bauch – etwas Essenzielles fehlt, aber du kannst es nicht fassen. Ist es mehr Tiefe in deinen Tagen? Echtere Verbindungen? Oder einfach der Mut, dein Leben selbst zu gestalten? In zwei packenden Folgen des Podcasts „Besser leben“ von DER STANDARD taucht die klinische Psychologin Tatjana Schnell genau in diese Sinnkrisen ein. Interviewt von Martin Schauhuber und Franziska Zoidl, enthüllt sie, warum wir uns nach vergessenen Stärken sehnen – und wie wir sie zurückholen. Du kennst das aus deinem Alltag: Zwischen To-do-Listen und Scroll-Marathons verliert sich der rote Faden. Lass uns das gemeinsam ändern – mit Wissenschaft, Tools und einem Schuss Kreativität aus meiner Ideenschmiede.
Sinnkrisen entschlüsselt: Tatjana Schnells Kernbotschaften
Tatjana Schnell, Professorin für Sinnforschung an der University of Portsmouth, bringt in den Folgen eine erfrischend praxisnahe Psychologie. Martin Schauhuber und Franziska Zoidl lenken das Gespräch geschickt: Von biografischen Brüchen über gesellschaftliche Leere bis hin zu persönlichen Wendepunkten. Schnell macht klar: Vermissen ist kein Defekt, sondern ein Kompass. Wir sehnen uns nicht nach „mehr Zeug“, sondern nach Stärken wie Sinnstiftung, emotionaler Intelligenz und kreativer Autonomie.
Ein Highlight: Sie verweist auf Viktor Frankls Logotherapie – Sinn als ultimative Überlebensstrategie. Studien zeigen: Wer seinen „Warum“ verliert, riskiert Burnout. Das hallt direkt in meiner Blogreihe wider, etwa in „👁️ Was wir vermissen – und warum es uns fehlt (1): Gesellschaftlich vermisste Fähigkeiten“. Dort beschreibe ich, wie Empathie, Zuhören und Geduld in unserer Hyper-Individualismus-Welt verkümmern. Schnells Analyse ergänzt das perfekt: Ohne diese Stärken fühlen wir uns orientierungslos.
Persönlicher Kommentar: Ich grinse, wenn ich mir vorstelle, wie Schnell sagt: „Sinn ist wie WLAN – ohne Signal läufst du ins Leere.“ Genau das sehe ich in meiner Kunst: Werke wie „Vegetation Circle“ auf meiner Artist-Seite visualisieren diesen Zyklus aus Verlust und Neuwuchs.
Die Wissenschaft: Studien, die dein Weltbild verändern
Schnell stützt sich auf harte Daten aus ihrer Forschung. Die „Sinn- und Sinnlosigkeits-Skala“ (SMLS) misst Dimensionen wie Kohärenz (Verstehbarkeit des Lebens), Erfüllung und Orientierung. Ergebnisse? In digitalen Gesellschaften sinken die Werte dramatisch – korreliert mit Depressionen und Produktivitätslöchern.
Martin und Franziska haken nach: Der „Negativity Bias“ (Kahneman & Tversky) erklärt, warum Lücken lauter brüllen als Erfolge. Ergänzt wird das durch die OECD-Studie zu 21st Century Skills: Kreativität, Resilienz und emotionale Kompetenz sind die Top-Vergessenen Stärken. Passt nahtlos zu deinem Beitrag „👁️ Zukunftskompetenzen Arbeitswelt – Was wir vermissen – und warum es uns fehlt (2)“, wo ich zeige, wie Jobs ohne Sinn uns auslaugen.
Tiefer verknüpft: In „Persönlichkeitsentwicklung im Alltag: 👁️ Was wir vermissen“ biete ich Routinen, die Schnells Theorie lebendig machen. Ihre SMLS-Daten untermauern deine These: Fokus und Präsenz sind messbar trainierbar. Für Globaldenker: Schau dir Schnells App https://www.sinnmacher.eu/ an – oder die OECD Future of Education.
Merksatz:
Sinn misst sich nicht in Erfolgen, sondern in der Frage: Fühlt sich dein Tag genährt an?
Vom Podcast zur Praxis: 5 Übungen für deinen Alltag
Die Hosts machen es konkret – und ich übersetze es in deine Ideenschmiede. Schnells Tools sind goldwert, weil sie klein anfangen und skalieren.
1. Sinn-Journaling: Finde deinen roten Faden

Schnell rät: „Nenne drei Aktivitäten, die dich aufladen – und warum.“ Täglich 5 Minuten. Kombiniere mit „Fantasie, Kreativität, Innovation – vom Traum zur Tat“, wo du Ideen in Taten wandelst.
Praxisübung:
- Liste 3 Erfüllungs-Momente der Woche (z. B. Malen, Spaziergang).
- Frage: „Welche Stärke nährt das? (z. B. Kreativität)“
- Plane einen Nachhall: 10 Minuten dafür morgen.
2. Reframing: Verluste in Lehrerinnen verwandeln
Franziska fragt nach Trennungen: Schnell empfiehlt Frankls „Paradoxe Intention“ – übertreibe den Schmerz, bis er entmachtet. Mein „Realität neu erfinden: Reframing“ zeigt, wie das kreative Denken boostet.
Praxisübung:
- Schreib eine Lücke auf („Ich vermisse Nähe“).
- Reframe: „Das lehrt mich, echte Beziehungen zu priorisieren.“
- Teste: Wie fühlt sich die neue Story an?
3. Körper-Reset: Atmung gegen innere Leere
Schnell betont Somatik: 4-7-8-Atmung (Dr. Weil) reguliert das Nervensystem. Martin ergänzt: Ohne Handy-Welt spüren wir mehr. Sieh „Resonanz in der Moderne – Die Falle der Vorschriften“, wo ich erkläre, wie Systeme uns entfremden.
4. Wabi-Sabi für die Seele: Umarme Unvollkommenheit
Schnells Sinnkrisen-Tipps treffen „Wabi-Sabi: Die Schönheit des Unperfekten entdecken“. Risse sind nicht Schwächen – sie erzählen. Oder „Kintsugi: Eine alte japanische Kunst lehrt uns Nachhaltigkeit“: Gold in Brüche gießen.
5. Kreativer Boost: Blockaden knacken
Für Kreative: Schnells Resilienz passt zu „Kreative Blockaden: Warum die Muse manchmal schweigt und wie du sie wieder erweckst“. Vermissen als Treibstoff für Kunst.
Merksatz:
Vergessene Stärken sind Muskeln: Trainiere sie täglich – spür den Flow.
Kunst als Sinn-Labor: Wo Theorie lebendig wird

Schnells Ideen landen in meiner Kunst: „Vegetation Circle“ verkörpert Zyklen – Leere zu Fülle. „Passé – Dance art figure“ dreht Starre in Bewegung, wie Sinnkrisen in Stärke. Besuche meine Artist-Seite für mehr – Kunst macht abstrakte Stärken greifbar.
Dein Weg zu mehr Stärke: Starte jetzt
Die Folgen sind ein Weckruf: Vergessene Stärken wie Sinn, Resilienz und Kreativität warten in dir. Schnell motiviert: Kleine Rituale bauen Imperien. Verbunden mit meiner Ideenschmiede wird daraus dein Upgrade.
Hör rein: Folge 1 | Folge 2. Teste eine Übung – und erzähl in den Kommentaren: Welche Stärke holst du als Erstes zurück? Teile mit Freunden, die tiefer leben wollen. Lass uns die Ideenschmiede rocken!
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